Ritterfest Schloss Rheydt

Vom 7. bis 9. August 2015 hielt im schönen Schloß zu Rheydt wieder das Mittelalter Einzug. Der mittelalterliche Markt auf dem Schloßgelände lockte mit Handwerk und feinen Speisen, dazu Musik und Gaukelei von den Streunern, der Formatio DopoDomani und dem Narrenkai. Natürlich trafen sich auch die stolzen Recken auf dem Feld der Ehre und kämpften um Ruhm und Anerkennung – oder gleich um die Herrschaft. Wie es von der Stunt-Reitergruppe Compania Ferrata in „Das Vermächtnis von Schloss Rheydt“ meisterhaft dargeboten wurde. Hier ein paar Bilder vom Sonntag …

Bild Festung

Galerie Ritterfest 2015

Zero G zieht um

Der Airbus A300B2 (Baujahr 1973)Bild Airbus A300 wurde 1989 von der französischen Raumfahrtbehörde CNES gekauft, in deren Auftrag die Firma Novespace damit Parabelflüge durchführte. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatte „Zero G“ für Parabelflüge genutzt und dort Experimente in der künstlichen Schwerelossigkeit ausgeführt.Nach 13180 Parabeln trat der Airbus am am 03. November 2014 seine letzte Reise nach Köln an und wurde dort außer Dienst gestellt.

Bild Airbus hebenAm 08. August 2015 hob die Firma Riga Mainz das 79 Tonen schwere Flugzeug mit einem Liebherr LR1600/2 an den endgültigen Standort auf dem Gelände des Flughafen Köln/Bonn

 

 

Ein paar Daten zum Airbus A300B2:
Bild Evo
Länge: 53,62 m
Flügelspannweite: 44,84 m
Tragflügelfläche insgesamt: 260 m²
Höhe: 16,53 m
Höchstgeschwindigkeit für Reiseflug: 917 km/h
Reisegeschwindigkeit für Langstreckenflug: 847 km/h
Leergewicht: 79.600 kg

… und zum Liebherr LR 1600/2:
Bild Kran
Tragkraft: 600 t bei 10 m Ausladung
Eigengewicht: 700 t
Zentralballast: 2 Konsolen à 2,5 t – Gesamtzentralballast 65 t – 6 Ballastplatten à 10 t (Option)
Gegengewicht: 2 Konsolen mit je 5 t – Gesamtgegengewicht 190 t – 18 Ballastplatten à 10 t (Option)
Kranmotor: Liebherr 6- Zylinder- Diesel, Leistung 370 kW (503 PS) bei 1900 U/min
Hubhöhe der am Airport eingesetzten Variante: 59 m
Länge Ausleger: 66 m

Bild Flughafen

 

Zur Galerie geht es hier:  Zero G zieht um …

Tethered Shooting, oder: Die Sache mit der Fernsteuerbarkeit

Lange vorbei sind die Zeiten, da man seinen Fernseher oder die Stereoanlage nur vor Ort  verstellen konnte – wie gut, das es nur so wenige Programme gab. Nun gehört die  Fernbedinung – fast egal für welches Gerät – zum Alltag, da möchte man doch auch
seine Kamera fernsteuern, egal ob DSLR oder Kompakte. In der guten alten Zeit des
chemischen Fotografierens kannte jeder den Drahtauslöser, dann verschwand er von der
Bildfläche. Ich weiß nur von der Nikon D100, die auch mit Drahtaulöser zu bedienen
ist. Aber es gibt sie als Kabelauslöser, so die Kamera über die entsprechende Buchse
verfügt, IR oder Funkauslöser. Nahezu jede Marke wird versorgt.
Aber der Wunsch geht weiter, man möchte nicht nur auslösen, auch in die Einstellungen eingreifen, eine Vorschau und das fertige Bild sehen. Mit vielen Kameras machbar – am PC oder auf dem Smartphone. Spezielle Monitore lasse ich mal außen vor. Die Anbindung erfolgt dann per USB oder WLAN.
Eine reine Übetragung der Bilder auf einen PC oder ein Smartphone / Tablet läßt sich auch  noch über Eye-Fi-Karten realisieren, z. B. die Eye-Fi Pro X2 8GB Wireless SD Memory Card.

Aber wir möchten ja steuern und sehen.
Gehen wir die Möglichkeiten mal durch – und wegen der Mobilität schließen wir ans Handy, also unser Moniphone (mal sehen, wann ich diesen Begriff irgendwo lese) an:

1. Anschluß per USB

Setzt einen entsprechenden Anschluß kameraseitig voraus, Micro-, Mini- oder herstellerspezifische USB-Buchse an der Kamera. Ein Handy, welches über einen
vollwertigen USB Anschluß verfügt und somit den Anschluß über einen OTG-Adapter erlaubt. Diese Adapter bekommt man bereits ab ca 3 Euro.
OTG – USB On The Go: „… Durch USB On-the-go (OTG) können entsprechend ausgerüstete Geräte kommunizieren, indem eines der beiden eine eingeschränkte Host-Funktionalität
übernimmt. Typische Einsatzgebiete von USB OTG sind die Verbindung von Digitalkamera und Drucker oder der Austausch von Musikdateien zwischen zwei MP3-Spielern. …
(Zitat Wikipedia)

Welches Smartphone (oder Tablet) OTG unterstützt ist manchmal schwierig  herauszubekommen. Mit dem eigenen gibt es die Möglichkeit mal schnell über den OTG-Adapter einen USB-Stick anzuschließen, geht ein Fenster auf, das einen zu einer Handlung auffordert, sieht es schon mal gut aus. Weitere Hilfe bieten Apps, die die Hardware auf Tauglichkeit prüfen. Es seien auch noch die besonders gemeinen Fälle genannt, die zwar sofort jeden USB-Stick erkennen, aber eine Zusammenarbeit mit einer Kamera strickt verweigern. Davon später mehr.
Es ist natürlich nicht mit der Hardware alleine getan, ein Programm, welches die Steuerung übernimmt, muß auch noch her. Da gibt es vom Hersteller der Kamera möglicherweise Unterstützung oder man wird im Playstore fündig – oder natürlich auch in Quellen für iOS Geräte. Ich möchte hier zwei nennen, mit denen ich gerade experimentiere:

DslrDashboard (bzw qDslrDaschboard) und Helicon Remote. Dazu an anderer Stelle mehr. Wenn alles paßt, sollte damit eine Steuerung der Kamer bis hin zur Ansicht des Live View und einer Vorschau der geschossenen Bilder möglich sein.

Diese Anschlußart funktioniert ebenso am Tablet und auch am Computer, an letzterem entfällt natürlich der OTG-Adapter.

2. Anschluß per WLAN

Moderne DSLR verfügen oft schon über interne WLAN-Adapter oder aber man kann optionale Dongles  anschließen. Bei Nikon z. B. WU-1a und WU-1b, beide recht preiswert, ca 50 Euro. Dann gibt es da noch die beiden WT-4 und WT-5 WLAN Adapter, sehr viel teurer als die beiden zuvorgenannten Dongle und im Falle des WT-4, auch viel größer. Beide so um die 500 Euro.
Was tut der leidgeplagte Knipser, der seine geliebte Dxxx nicht gegen eine neue Dxxxx eintauschen möchte ? Er kauft sich einen mobilen WLAN Router und schließt diesen per USB an seine Kamera an (bitte ohne OTG-Adapter !) Als Router kommt dazu der TP-Link TL-MR3040 in Frage – für erfreuliche 50  (dann müßt ihr euch die entsprechende Firmware selber auf den Router flashen) bis 80 Euro (dann ist die erforderliche Firmware bereits drauf)  – aber das wird ein eigenes Kapitel.
Von gwegner gibt es hier eine sehr gute Erklärung dazu:
WLAN Fernsteuerung für Canon und Nikon Kameras …

Ist die Entscheidung über die Art der Verbindung getroffen – in meinem Fall ist es erst einmal USB – geht es an die Software. Zur Zeit probiere ich DslrDashboard, womit man Nikon und auch Canon Kameras steuern kann. Im Playstore bekommt man noch DslrDashboard für Android, auf der Programmierer-Seite wohl nur noch qDslrDashboard, die  plattformübergreifende (Android, Windows, OS X, Linux, Raspberry)  Variante.

Ich sprach oben die Hürde OTG bei manchen Smartphones an. Manche sprechen zwar Speicher an, aber keine sonstige Peripherie. So war es auch bei mir (ZTE Blade L3 Plus mit Android 4.4.2) und da half folgende Vorgehensweise: Smartphone rooten und dem USB Anschluß mit USB Host Diagnostics auf die Sprünge helfen. Nun ist das Rooten eines Devices ja ein eignes Thema und nicht jeder möchte die Risiken – evtl Beschädigung und Garantieverlust z. B. – in Kauf nehmen. Macht euch dazu schlau und entscheidet dann. Reden Kamera und Smartphone miteinander, ist aus im also tatsächlich ein Moniphone geworden,  könnte es so aussehen:

DslrDashboard

Bild DslrDashboard ohne LV

Anzeige auf dem Handy ohne Live View

 

 

 

 

 

Bild Dslr Dashboard mit LV

Anzeige auf dem Handy mit Live View

 

 

 

 

 

 

… oder qDslrDashboard

Bild qDslrDashboatd ohne LV

Anzeige von qDslrDashboard ohne Live View

 

 

 

 

 

Bild qDslrDashboard mit LV

Anzeige von qDslrDashboard mit Live View

 

 

 

 

 

 

Von da an dient euer Phone als bildanzeigende (Kabel)Fernbedienung für Eure Kamera.
Mit einer Verbindung per WLAN, z. B. über den TP-Link, seid ihr mit dem Phone natürlich mobil, da der Router ja an der Kamera verbleibt.

Eine interessante Frage, die ich letztens im Internet las, habe ich gerade mal ausprobiert: Kann man die Kamera auch dann noch mit einer Funk- / IR- Fernbedienung auslösen ?
Mein Giga T Pro II Funkauslöser funktioniert, solange der Live View Modus nicht gestartet ist, an meiner Nikon D300s einwandfrei !

Mir geistern da bereits stundenlange Makro-Shootings durch den Kopf, bei denen ja in meinem Fall die Kamera teilweise an der Unterseite der Stativsäule montiert ist – kein mühsames Bücken mehr … die Bequemlichkeit hällt Einzug.

 

… wird fortgesetzt !

53. Moto-Cross Billiger Wald

Auch am 1. Mai 2015 dröhnten auf dem Rundkusr Billiger Wald wieder die Motoren. Zum 53. mal trafen sich Quads, Gespanne und „einfache“ Motorräder um sich im sportlichen Wettkampf zu beweisen. Der MSC Euenheim hatte wieder alles unter Kontrolle, auch wenn ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, das im Vergleich zu den Vorjahren etwas weniger los war. Bei schönem, fast durchgehend sonnigem Wetter und erträglichen Temperaturen gab es viel zu sehen – und zu fotografieren ……………

Die Bildergalerie findet ihr hier: Bilder vom 1. Mai

Kreuzpolblitzen …

BirkenwaldWer kennt es nicht: Mal schnell ein Bild abfotografieren … eine Erklärungstafel im Zoo (Museum) … den schön lackierten Schrank, oder auch das Aquarium – nur zu gerne macht einem der Blitz einen Strich ducrch die Rechnung. Egal ob der kamerainterne, oder der Aufsteckblitz: Schöne, helle Blitzreflexe. Aufsteckblitz Möglicherweise könnte man jetzt schräg fotografieren, oder auch entfesselt blitzen, aber manchmal ist das eben nicht machbar. Glücklich ist dann der, der seinen Polfilter dabei hat und zusätzlich ein (passendes) Stück Polfilterfolie für den Blitz.
Sind Blitz und Objektiv mit Polfiltern versehen bedient man sich der Technik  des sogenanten Kreuzpolblitzens und minimiert damit die unerwünschten Reflexionen auf den zu fotografierenden Oberflächen. Zaubern kann die Metode natürlich auch nicht. Reflektierendes PosterHochglänzende Oberflächen werden trotzdem eine Abbildung des Blitzes haben und metallische Gegenstände werden sehr dunkel und verlieren ihren Glanz weitgehend. Eine Farbveränderung ist nicht auszuschließen und außerdem büßt man ein paar Blendenstufen Licht ein: Durch den doppelten Polfilter verliert der Blitz sehr stark an Leistung.

Was ist nun beim Anbringen der Polfilter zu beachten ?
Objektivseitig muß da ja nichts erklärt werden, zirkularen Polfilter vor das (hoffentlich innenfokusierende) Objektiv schrauben und dann die Folie zur Hand nehmen. Diese ist nun mit der richtigen Seite vor dem Blitz zu plazieren. Hat man einen Spiegel zur Hand ist das relativ einfach: Ein Blick durch den Sucher auf den Blitz und dabei den Polfilter am Objektiv verdrehen, ist der richtige Winkel erreicht, wird die Folie vor dem Blitz schwarz – oder jedenfalls sehr dunkel. Sollte des nicht passieren, ist die Folie einmal zu wenden.
Dann kann’s losgehen … Steinbruch
Aber wie bereits gesagt, die Blitzausbeute sinkt drastisch, da stößt der Aufklappblitz sehr schnell an seine Grenzen.

Wo bekomme ich die entsprechende Folie her ?
Zum Beispiel bei Ebay, aber leider nicht in der genialen Sammlung von Lee Filtern und somit nicht gerade günstig zu haben. Das Schlachten von 3D-Brillen (die einfachen Plastiklösungen, versteht sich) kann auch helfen, allerdings paßte das „Glas“ nicht ganz vor meinen Blitz – aber zum Ausprobieren hat es gereicht. Ein altes, ausrangiertes Notebook im Keller ? Gut, vor dem Display ist genug Filterfolie für die ganze Familie. Allerdings ist diese nicht wirklich hitzeunempfindlich, so das „Dauerfeuer“ des Blitzes zum Verschmoren der Folie führen könnte.

Auf die Bilder klicken, um das Ergebnis mit Polfilter zu sehen …

Role Play Convention 2015

Bilder vom 16. Mai gibt es jetzt hier: Role Play Convention – ein Rundgang

 

Role Play Convention Köln 2015

Die RPC ist eine Plattform für alle Facetten des Rollenspiels vom PC-Spieler bis zum LARPer, über alle Medien hinweg. Die Zusammenkunft aller Spieler, Nutzer und Anbieter, Clans und Fangruppen stellt eine große Möglichkeit des Austausches für alle Beteiligten dar. Viele Spieler werden sich hier zum ersten Mal treffen und die direkte Interaktion zwischen Produzenten und Zielgruppen lässt auf neue Impulse für den Fortbestand des Rollenspiels in jeglicher Form hoffen.

So beschreibt die RPC sich selbst … was soll man da eigentlich noch hinzufügen ? Ihr liebt Fantasy, Rollenspiel, Larp, oder habt einfach mal Lust, etwas Besonderes zu erleben ? Dann auf zu den Kölner Messehallen. Am 16. und 17. Mai stehen dort die Zeichen ganz auf Role-Play – wer mal durchs Programm sehen möchte: Programmheft 2015  (Pdf ca 13 MB)

Hier geht es zur offiziellen RPC Seite

Die Öffnungszeiten und Preise:

16 Mai 2015, Samstag 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr
17 Mai 2015, Sonntag 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Vorverkauf
Tagesticket: 10,50 €
Dauerkarte: 18,00 €
Tageskasse:
Tagesticket: 12,00 €
Dauerkarte: 21,00 €
Zum Vorverkauf kommt ihr auf der RPC-Seite

Ritterturnier zu Neuss

Die Bilder vom Samstag, 02. Mai findet ihr hier: Ritterturnier im Neusser Rennbahnpark

Billd Ritterturnier Neuss 2015Vom 01. bis zum 03. Mai 2015 weden wieder die Ritter die Wiesen im Innenbereich des Neusser Rennbahnparks übernehmen. Neuss zählte auch im Mittelalter zu den Städten, die durch große Turniere bekannt wurden und so werden auch dieses Jahr wieder die Waffen gekreuzt und manche Lanze gebrochen. Rund um die Kämpfe um Ruhm und Ehre gibt es einen großen Markt, Unterhaltung durch Spielleute – unter anderem „Scherbelhaufen“, „The Sandsacks“ und „Wohlgemut“ – und Gaukler. Geplant ist außerdem ein großes Bogenturnier.

Öffnungszeiten:
Freitag und Samstag von 11- 22:00 Uhr
Sonntag von 11- 19:00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene 9,00 Euro
Kinder 5,00 Euro
Hist. Gewandete 7,00 Euro
Familien zahlen nur für das erste Kind, für alle weiteren Kinder ist der Eintritt frei

Hier gibt es das Programm als Download: Tagesprogramm (PDF)

Kölner Rheinpanorama im Sonnenuntergang …

Der Übergang von der goldenen zur blauen Stunde Dom im Dunklen und ein paar Experimente mit HDR … aus Belichtungsreihen HDR-Bilder zu machen ist eine schöne Spielerei – zugegeben, wenn man diese Bilder mag. Zur Zeit benutze ich dafür Luminance HDR

Wann einem welche Stunde geschlagen hat, kann man wunderbar mit dem Dämmerungsrechner auf JeKoPhoto berechnen. Für Unterwegs gibt es natürlich HDR-Aufnahme auch eine Lösung fürs Smartphone / Tablet: Exsate Golden Hour für Android – und bestimmt noch einige andere.

Zur Bildergalerie geht es hier: Abendspaziergang am Rhein

(Foto)Experiment Kölner Frühlingsvolksfest 2015

Da stand das Kölner Frühlingsvolksfest in Deutz an „… Das Kölner Frühlingsvolksfest, Kölns große Osterkirmes vor beeindruckender Altstadt-Kulisse am Deutzer Rheinufer, es gibt viel zu erleben: Aufregend neu ist Predator, Monster und Bosster. Beliebt sind das Europa-Riesenrad, Wilde Maus, Break Dance, Autoscooter und Musik Express. Auch die Kleinen können sich über viele Kinderkarussells freuen. Dazu der typische Duft von gebrannten Mandeln, Crêpes oder Reibekuchen. …“ und die dortigen Feuerwerke waren  immer sehr schön (lang) – was lag also näher, als das für ein paar Fotos zu nutzen ?  Ein Riesenrad und Kirmessilhouette, schöne LIchteffekte, die Blaue Stunde am Rheinufer und dazu dann noch ein Feuerwerk. Geagt, getan … und hier nun die „Ausbeute“ in zwei Akten. Was kann man da mit HDR machen … ein Einstieg.

Klick mich ...

Klick mich …

Osterspektakel mit Ritterturnier auf der Loreley

Die Bilder vom Ostersonntag findet ihr hier: 05. April – Mittelalter Spektakel

 

Auch 2015 veranstaltet Sündenfrei wieder das mittelalterliche Spektakel auf dem weltberühmten Rheinfelsen. Auch wenn sich wohl keine blonden Schönheiten ihre Haare kämmen werden, holde Maiden und kühne Recken wird es bestimmt sehr viele geben. Bild Mittelalterspektakel Beim großen Ritterturnier gilt es wieder Stärke und Geschick zu beweisen, seine Lanze am  generischen Schiild zu zerbrechen – oder den gegener gleich aus dem Sattel zu heben.

Jeweils um 13:30 Uhr und um 16:30 Uhr ruft der Herold die mutigen Kämpfer in die Arena.

Neben den um Sieg und Anerkennung kämpfenden Rittern wird auch manch Gaukelei und musikalische Kurzweil geboten:
Walter von der Heide, Seiltänzer, Akrobat, Meister- Konstrukteur und Erbauer des weltgrößten Kartenhauses, Eisenhans, Kraftartist, Comedian und Frauenschwarm
Pampatut, prominentes Musik- Comedy- Duo, Schabernackkrakeel, der umherziehende Spielmann und Puppenspieler ……

Das leibliche Wohl kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Datum & Öffnungszeiten:
Samstag 04. April und Sonntag 05. April von 11- 20:00 Uhr
Ostermontag 06. April von 11- 19:00 Uhr.

Eintrittspreise:
Erwachsene 10,00 Euro
Kinder 5,00 Euro
Historisch Gewandete 7,00 Euro
Familien zahlen nur für das erste Kind, für alle weiteren Kinder ist der Eintritt frei.

Veranstaltungskalender von Sündenfrei

Hier gibt es das Programm als Download: Tagesprogramm (PDF)

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Bilder der letzten Jahre kann man hier finden: Klick Mich

Himmelsobjekte fotografieren … Astrofotografie

Bild Optikus

Optikus Lehrspielzeug

Schon sehr früh kam die Faszination Sternenhimmel, unterstützt vom Optikus der Firma Kosmos … mein erstes astronomisches Fernrohr und eine Spiegelreflexkamera – was für eine Kombination.  Die Region, in der ich aufwuchs, machte es einem leicht, nachts in den Sternen zu versinken. War die Lichtsättigung in den 70er und 80er Jahre in diesem Bereich des Westerwaldes noch etwas geringer als heute – dazu kam der nette Umstand, dass nach 0 Uhr der größte der Teil der Straßelaternen abgeschaltet wurden – es wurde dunkel ! Leider erstreckte sich die Beobachtung dann irgendwann auf Augen und evtl mal einen Feldstecher. Erst in den letzten Jahren ergaben sich andere optische Möglichkeiten. Der Einzug der digitalen Fotografie eröffnete dann ganz andere Wege.

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Blutmond mit 152 mm

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500 mm Nikon Spiegelobjektiv (Reflex 500 / 8.0 C)

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Mit der 1000 mm Russentonne (MTO-11CA)

War es zu Anfang noch eine Olympus Camedia C2000 Zoom, mit 1,45x Telekonverter (TCON-14)  kam sie auf eine Brennweite von 152 mm, steigerte sich das im Laufe der Zeit auf die C 5050 Zoom, bei gleicher Brennweite hate diese dann aber schon 5 Megapixel. Der Mond war damit nicht wirklich groß im Bild und von anderen astronomischen Objekten konnte keine Rede sein – aber der Funke hatte wieder Nahrung gefunden.  Es sollte sich dann ergeben, das Fotos mit ganz anderen Brennweiten möglich wurden:  Katadiopter mit 500 und 1000 mm an einer Nikon D200 … das war schon weit gucken. Aber es blieb bei Mondfotos … und so etwas würde ich dann auch zu gerne am 28.09.2015 wiederholen. Ein Maksutov MTO 100/1000mm und der „Rote Mond“ sollte schön groß abgebildet werden können.

Bei der Reise durchs Google-Land und vielen, wunderbaren Deepsky-Aufnahmen, fand ich auch einen klaren Hinweis darauf (siehe Fotoschnack), dass auch mit 300 mm schon schöne Fotos aus den Tiefen des Alls möglich sind – natürlich werden Astrofotografen darüber eher lächeln … aber man muß ja Ziele haben. Vielleicht hat ja noch jemand ein entsprechendes Teleskop herumliegen, das nur Platz wegnimmt …

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Mit 300 mm (Tamron SP 70-300)

Aber bis dahin werden erst einmal 300 mm  und später (hoffentlich) die „Russentonne“ herhalten müssen. Mal ausprobieren, was mit dem vorhandenen Equipment möglich ist. Also in der nächsten Neumondnacht mit Stativ und Kamera losziehen. Dann auch richtig mit Fernauslöser und Spiegelvorauslösung …

Was das Fotografieren von Mond und anderen Objekten im All mit normalen Tele-Brennweiten angeht, fand ich die Erklärungen von Fotoschnack sehr gut – und sehr unterhaltsam. Man beachte die Folgen 19 und 20 zum Thema. Im folgenden Fotoschnack zeigt Gunther wie man die gemachten Aufnahmen dann bearbeitet: Deep Sky Aufnahmen stacken und bearbeiten

es kommen noch ein paar Links

Die Nikon D300s

… ein paar Gedanken (und Fakten), wobei die Gedanken bestimmt nicht unbedingt objektiv sind.

Im Dezember 2014 kam eine D300s bei mir an, sie hat sich etwas Zeit  gelassen. Natürlich habe ich mir im Vorfeld mal die Stimmen im Internet  angesehen. Ich bin nicht der einzige, der sich in dieser Zeit fragt, ob eine Anschaffung einer (gebrauchten) D300s noch Sinn macht.
Was kann diese Kamera, dass heute noch in der Lage ist, zu überzeugen ?

Man schreibt das Jahr 2007, Nikon führt eine neue Kamera ein:
Die D300 als Nachfolgerin der D200.

Bild Prospekt 300

Ein Nikon Prospekt zur D300

Parallel zum Profiflagschiff D3  wird die um wenige Leistungsmerkmale abgespeckte DX Variante auf den  Markt gebracht. Sie verfügt über das gleiche Autofokusmodul Multi-CAM 3500DX mit 51 Messfeldern, davon 15 als Kreuzsensoren ausgelegt. Der CMOS Sensor löst auch mit 12,3 Megapixeln auf – allerdings nur im APS-C Format. 3 Zoll Display, 100% Sucher, abgedichtetes Gehäuse aus Magnesiumlegierung, Raw in 12 oder 14 Bit, um nur ein paar Leistungsmerkmal zu nennen … eine Kamera für den Berufs- und Amateurfotografen. So konnte man seinerzeit lesen. Im Laufe der Jahre erwirbt die D300 sich wohl einen sehr guten Ruf, als eine der besten Semiprofessionellen (DX)DSLR-Kameras. So kann man es im Internet nachlesen. Dann betreibt Nikon Modellpflege und bringt im August 2009 die D300s auf den Markt. Von einem Nachfolger möchte ich eigentlich nicht reden, eher von einem Update.

Bild Prospekt D300s

… und ein Prospekt zur D300s

Als neues  Spitzenmodell im DX Segment konnte sie mit einer überschaubaren Anzahl an Unterschieden aufwarten. Unter anderem gab es jetzt eine Videofunktion, zum CF-Kartenschacht gesellte sich ein Schacht für SD Karten. Die Bildfrequenz stieg auf 7 Bilder/s (mit Batteriegriff und Akku EN-EL4 8 Bilder/s).Alles in allem sind die Unterschiede wohl eher gering – gutes kann man eben nicht noch besser machen … könnte man vielleicht so sagen.

Was kam danach, was Bilder auf diesem Niveau liefern kann ?
Im Oktober 2010 lieferte Nikon die D7000 aus, klassifiziert als „consumer“ Kamera. Nikon positioniert sie aber eher zwischen die D90 und D300s. 16 Megapixel, wenig Bildrauschen, 1080p Video, ISO bis 25600, Belichtungsmesssung über 2016 Pixel … sie kann ein paar
Dinge scheinbar besser und schneller. Wird sie doch von manchen Testern auch in den Semi-Profi Bereich erhoben.
2013 war es dann auch wieder soweit und die Ablösung trat an: Im März erschien die D7100 und brachte wieder ein paar Neuerungen: Beim Sensor blieb es bei DX, aber mit 24,1 (!) Megapixeln. Für den Autofokus veantwortlich ist das Multi-CAM 3500 FX – eine Überarbeitung des Multi-CAM 3500 DX ? Das Display hat jetzt 3,2 Zoll.  Es gibt nun noch einen zusätzlichen 1,3x Crop-Modus: Nur dann sind Videoaufnahmen im Live-View Modus mit 50i und 60i in Full-HD möglich, auch die Bildwiederholfrequenz von 7 Bildern/s ist nur so zu erreichen. Und natürlich noch weniger Bildrauschen bei einer ISO-Empfindlichkeit  bis zu 25600.
Das die Vorgängermodelle überhaupt zum Fotografieren genutzt wurden, erstaunt mich immer mehr. Ich las in einem Foto-Forum ein interassantes Posting dazu:
Auf die Frage, ob sich der Kauf einer gebrauchten D300s überhaupt noch lohnen würde, antworte ein Teilnehmer dort wie folgt:

Es gibt zwei Möglichkeiten und beide sind legitim:
Es lohnt sich nicht, wenn man Freude am Besitz der neuesten Modelle hat.
Es lohnt sich, wenn man eine schnelle professionelle Kamera sucht, um Traumfotos zu machen.

Die Aussage gefiel mir.
Ebenso das Gefühl, wenn man die D300s in die Hand nimmt, ein angenehm großes Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung. Im Gegensatz zu den kleinen D7000 und D7100 Bodys, liegt sie gut in der Hand. Mit dem optionalen Batteriegriff steigert sich das noch.
Aber wie läßt sich die Frage denn nun beantworten ?
Nun ja, dies muß wohl jeder seine eigene Antwort finden.

Was will ich haben, was brauche ich, was kann ich ausgeben ?

Warum sollte Top-Technik von 2009 heute nicht mehr die gleichen Top-Ergebnisse liefern ?

Datenblatt der D300 auf digitalkamera.de

Datenblatt der D300s auf digitalkamera.de

Und noch ein paar Links zur D300s:

Ausserordentliche Beweglichkeit. Kreative Einstellungen. (Nikon)

Nikon Digitutor D300s

Eine Anleitung zur D300s auf digitalfotografie.de

 

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Fragen …

… die die Welt bewegen:

  • Wenn man einen Schlumpf würgt, welche Farbe bekommt er dann?
  • Wie kommen die Schilder „Rasen betreten verboten“ in die Mitte des Rasens?
  • Haben Analphabeten genau so viel Spaß mit einer Buchstabensuppe?
  • Als der Mensch entdeckte, dass Kühe Milch geben – was tat er dann gerade?
  • Wenn Chinesen auf Hochzeiten Reis werfen, werfen Mexikaner dann Kakteen?
  • Falls ein Wort falsch geschrieben im Wörterbuch steht, werden wir das je erfahren?
  • Warum ist „Abkürzung“ ein so langes Wort?
  • Wie merkt man, dass die unsichtbare Tinte ausgegangen ist?
  • Warum hat Noah die zwei Stechmücken nicht erschlagen?
  • Wenn Hasenpfoten Glück bringen, hat der Hase dann auch Glück gehabt?
  • Ein Butterbrot landet immer auf der Butterseite. Eine Katze landet immer auf den     Pfoten.Was passiert, wenn man einer Katze Butter auf den Rücken schmiert?
  • Wenn der Mensch eine Weiterentwicklung des Affen ist, warum gibt’s dann noch Affen?
  • Warum schrumpfen Schafe nicht wenn es regnet?
  • Wenn es heute null Grad hat, und es wird morgen doppelt so kalt, wie viel Grad hat es dann morgen?
  • Warum muss der Deckel von einem Sarg zugenagelt werden?
  • Olivenöl kommt von Oliven, Maisöl kommt von Mais. Woher kommt  Babyöl?
  • Wenn Dich ein Taxichaffeur im Rückwärtsgang nach Hause bringt, muss er dann Dir was bezahlen?
  • Wenn man mit Lichtgeschwindigkeit fährt, was passiert, wenn man die Scheinwerfer     einschaltet?
  • Was fühlt ein Schmetterling im Bauch, wenn er verliebt ist?
  • Was soll das Verfallsdatum auf saurer Sahne?
  • Was passiert, nachdem man sich 2 Mal halbtot gelacht hat?
  • Was zählen Schafe, wenn sie nicht schlafen können?
  • Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?
  • Warum nennt man einen Mann, der Frauen schmutzige Sachen sagt, einen Sexist, während eine Frau, die Männern schmutzige Sachen sagt, ein Euro pro Minute kriegt?
  • Warum trägt ein Kamikazepilot einen Helm?
  • Warum gibt es Whiskas-Huhn, -Fisch und -Rind, aber kein Whiskas-Maus?
  • Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht – ist das dann eine Geiselnahme?
  • Ist eine volle Harddisk schwerer als eine leere?
  • Wenn nichts an Teflon kleben bleibt, wie wird Teflon an der Pfanne festgemacht?
  • Wie heissen die harten Plastikenden an den Schnürsenkeln?
  • Wenn ein Laden 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr geöffnet hat, warum hat er dann ein Schloss in der Tür?
  • Wenn eine Fliege an der Zimmerdecke landet, macht sie dann einen Looping oder eine  Drehung um ihre Längsachse?

 

Manche davon sollten wirklich mal beantwortet werden.

Sonnenfinsternis März 2015

… trüb war es, der Nebel hing tief und die Wolken waren grau. Bild Brücke Von Sonne keine Spur – es wurde mal etwas dunkler, aber wer hätte schon sagen können, was der Grund dafür war ? Die Abschattung der Sonne durch den Mond, oder doch nur die noch dichter werdende Wolkendecke ?
Ich brauchte mir keine Gedanken zu machen, wie ich denn jetzt das Spektakel bildlich festhalten kann, hatte ich doch völlig vergessen, mich mit Schutzfolie einzudecken. Meine Überlegung war es, mit einem ND4 Filter und dann die Spiegelung in einem Fenster zu fotografieren … oder so.
Aber die SoFi fand nur über den Wolken statt – zumindest hier bei uns. Bild Dom
Wer jetzt neugierig ist, muß schon etwas warten: Am 10. Juni 2021 wird es wieder eine partielle Sonnenfinsternis geben, allerdings wird die Sonne in Deutschland nur zwischen 3 und 21 Prozent bedeckt sein. Nebel Die nächste totale Sonnenfinsternis kommt dann am 3. September 2081. Ok, das ist wahrlich noch lang hin.

 

 

 

Nun, die wird dann wohl ohne mich stattfinden.

 

 

Hier 2 Videos aus dem Jahr 2015:

Das sagt(e) man bei der DLR: Am 20. März: Sonnenfinsternis !

 

Und hier noch etwas zur Erinnerung, an die totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999

 

In diesem Sinne, wir sehen uns beim nächsten Sonnenuntergang 😉