Trekking und Trekkingplätze in Deutschland

Was sind Trekkingplätz und wo finde ich sie ?

Trekking und Paddeln paßt ja durchaus zusammen, so man nicht mit einem schweren und sperrigen Boot unterwegs ist – hoch leben die Packrafts ( und auch andere Luftkajaks oder Hybridboote).

„… Trekking (von englisch trek‚ anstrengender Marsch) ist die Bezeichnung für mehrtägige Wanderungen mit Zelt, unter Verzicht auf feste Unterkünfte und häufig in Regionen mit marginaler Infrastruktur (höchstens vereinzelte Hütten, Trampelpfade statt ausgebauter Wege).

Karte mit Link zu einer Seite der Trekkingplätze in Deutschland

Trekkingplätze (Qelle: OneNightWild)

Trekking kann zu Fuß als Weitwandern oder mit Pferden als Wanderreiten, mit dem Fahrrad, dem Kanu, Tourenski, Langlaufski oder Schneeschuhen erfolgen. …“ Das sagt Wikipedia, wenn man nach Trekking sucht. Wobei ja ganz klar ersichtlich wird, worauf es ankommt: mehrtägig ! Da stellt sich dann die Frage, wo übernachten ?
Hotel und/oder Pension ?
Nein, wohl eher nicht.
Campingplatz ?
Ja klar, das wäre eine vielerorts verfügbare Möglichkeit, mit relativ viel „Luxus“, bzw. Annehmlichkeiten.
Wild campen ?
Für den einen oder anderen sehr reizvol, auch mit den damit verbundenen rechtlichen Hürden (oder gerade deswegen). Natürlich entfällt dabei auch jedweder sanitäre Komfort. Mag auch nicht jeder.  Da wir in Deutschland ja leider kein Jedermannsrecht haben, kann ein solches Unterfangen recht riskant sein. Theoretisch ist Lagern ja fast überall erlaubt, wenn es keine weiteren Einschränkungen – z, B, Naturschutzgebiet oder Privatbesitz – gibt. Aber wo hört Lagern auf und wo fängt Camping an ?
In dieser Situation kommt die Lösung in Form von Trekkingplätzen.
Was unterscheidet nun Trekking- von Campingplätzen ?  Es handelt sich dabei um

Ein sogenanter Fischgräthering zum befestigen von Zelten auf Holzplattformen

Fischgrätheringe / Fischgrät-Zeltnägel

naturnahe und sehr einfach gehaltene (kostenpflichtige) Lagerplätze. Häufig sind diese nur zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen.  Dort kann man dann ganz legal in der freien Natur campieren. Luxus wie sanitäre Anlagen sind natürlich keine vorhanden, eine Komposttoilette muß meist genügen. Der Aufbau der Zelte erfolgt häufig auf Holzplattformen, da sollte man sich zuvor erkundigen um evtl. geeignete Befestigungsmöglichkeiten dabei zu haben. Spezielle Heringe („Fischgrät-Zeltnägel“) für solche Decks sind von Vorteil (aber nicht unbedingt notwendig). Wenn man mit dem Boot unterwegs ist kommen dann noch entlang der Flüße recht viele Wasserwanderrastplätze hinzu. Mitglied im DKV zu sein bringt da möglicherweise einen Vorteil ein.

Ein paar Links zum Thema:

Trekkingplätze in der Eifel

Trekkingcamps Soonwaldsteig

Trekkingplätze

Trekkingplätze Naturpark Sauerland

Biwak- und Trekkingplätze in Deutschland: alle auf einer Karte

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