Was ist das eigentlich, ein Packraft ?

Silhouette ich im Packraft

So etwas wie ein Schlauchboot, oder ein Rucksackboot. Aber keines dieser Badeboote, mit denen man sich planschend am Strand vergnügt – ein Päckraaft eben.

Im Gegensatz zu einem normalen Schlauchboot werden hier ganz andere Materialien verwendet. Findet man bei den einen meist PVC, was sehr schwer ist, kommen die Packraft mit Polyester oder Nylon daher. Materialstärken von 210 oder 420 Denier für die Schläuche und meist 840 Denier für die Böden. Das ganze wird einfach oder doppelt mit PU beschichtet – ein leichtes und doch sehr stabiles Boot ist entstanden. So sieht die vereinfachte Darstellung aus, es gibt da eine Menge Unterschiede und Merkmale, die ein solches Boot charakterisieren.

Zwei Dinge sind aber entscheidend: geringes Gewicht (manche sagen ca 1,5 bis 6 kg) und kleines Packmaß.
Das war dann ja letztendlich auch der Überzeugende Faktor für mich. Da gemeinsam in einem Boot paddeln so nicht ging, mußte ich etwas für mich alleine finden. Auch unabhängig vom Transport mit dem Auto. ÖPNV, Wandern und dann Paddeln – die neue Dreifaltigkeit.

Dazu mußte das Boot Spritzwasser abhalten,einen guten Geradeauslauf haben – sollte also über eine lange Wasserlinie verfügen – und auch nicht zu wenig Gepäck transportieren können. Im MRS Nomad S1 fand ich dann genau das Boot und in der Optik ähnelt es doch auch noch einem Kanu mehr, als einem klassischen Schlauchboot und flott ist es auch noch..
Jetzt ist nur noch Namensfindung angesagt …

Die bisherigen Fahrten auf dem Otto-Maigler-See, der Erft und dem Rursee wurden dann von meiner ersten Tour auf dem Rhein gekrönt. Von der Nato-Rampe in Köln Sürth bis zum Niehler Hafen – eine sehr schöne Tour und mit Sicherheit der Auftakt für viele weitere Fahrten auf dem Rhein. Im Kopf entstehen schon ganz viele Aktionen, zumal Janine daran ja auch Gefallen gefunden hat und bisher in Leihpackrafts bei den meisten Fahrten begeistert mit von der Partie war.

 

 

 

Mitglies im Deutschen Kanu Verband