Kochen machte mir schon immer Spaß ...
nun ja, es wurde schon sehr früh zu einer lebenserhaltenden Notwendigkeit - neben dem Fahrradfahren - auch zu wissen wie man den Herd bedient und ich hatte bisher auch nicht den Eindruck, das meine "Versuchskaninchen" darunter gelitten haben. Sie kamen bis jetzt alle mehrfach und freiwillig(!) zum Essen. Meine Frau hat sich auch noch nicht beklagt und geht auch nicht heimlich zum "Goldenen M".
Glaube ich ... ;-)
Wer noch nicht weiß was bei ihm/ihr auf den Tisch kommt, da hätte ich doch ein paar Ideen anzubieten. Fundstücke und auch Sachen aus der eigenen "Giftküche" - appetitlich angerichtet.
- "klick" den Koch -
Lesen bildet ...
Wer dementsprechend die zur "höheren Kochliteratur" gehörenden Werke - zuallererst natürlich das Ilustrierte praktische Kochbuch für die bürgerliche und feine Küche von Henriette Davidis (wem sind ihre Worte "Man nehme ..." und das im Zusammenhang mit Schildkrötensuppe nicht ein Begriff) - gefolgt von Bocuse, Witzigmann und Schuhbeck, natürlich sollte man auch die Künstler der Moderne nicht vergessen - sorry alter Fischkopp - und somit sei auch Tim Mälzer hier noch genannt, verinnerlicht und nachgekocht hat, dem möchte ich das Kochbuch für Stümper besonders ans Herz legen:
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Die ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser etwas anderen kulinarischen Stilrichtung erfordert gleichermaßen Mut und Humor, aber sie beschert dem geneigten Leser (und ambitionierten Hobby-Koch) ein Höchstmaß an Vergnügen, sowie die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Pickel. Darunter versteht der Autor Mitesser im besonderen Sinne, ein Nicht-Stümper würde wahrscheinlich Gast sagen und das Gleiche meinen. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle, zum besseren Verständniss, ein kleines Beispiel anbringen:
" Halt's-Maul-Taschen
Ein langer Sonntag im Regen, im Regal eine Dose, im Magen ein Grimmen. Was tun ? Schnell sind die Ravioli von der roten Tunke befreit und lachen zwischen Zwiebeln und Speck aus der Pfanne. Ein Klacks Schmand, ein paar Haselnüsse sowie ein Niesen Safran machen die Sache annehmbar und wenden die Tristesse vom Tag.
1 Dose Ravioli (Sonnen Bassermann und Maggi liefern gerade noch vertretbare Sorten)
1 Becher saure Sahne, Schmand oder Creme fraiche (viel schöner und besser findet der Stümper inzwischen die Creme double von Ehrmann)
10 Haselnüsse, 1 Möhre
Butter oder Schmalz, Salz, Pfeffer, Petersilie oder Kresse
1 Kondensmilchdosenlocher, Safran bei Gästebefall
1. Die Dose Ravioli wird oben siebartig gelocht und kopfüber in den Ausguß gestülpt. Die rote Tunke (auf dem Etikett steht Tomatensoße danke, von selber wären wir nicht draufgekommen) fließt ab. Nur Geizhälse fangen die Soße in einem Tiegelchen auf und recyclen sie als Tomatensuppe.
2. Butter oder Margariene in der Pfanne erhitzen, eine kaputtgeschnittene Zwiebel hineinwerfen. Nach einer Minute die abgetropften Barbie-Kopfkissen dazubetten und ... "
Hier lassen wir den kleinen Exkurs in Stümpers Küche mal enden.
Diese Büchlein sollten Pflichtlektüre an jeder Hauswirtschaftsschule werden, finde ich (wir hätten damals garantiert viel Spass gehabt und Lorett hätte sicher noch weit öfter die Spaghetti anbrennen lassen). Noch schnell einen Gruß an die BFH in Wissen und die Absolventen einer ganz bestimmten Klasse.
... und kochen schafft Geselligkeit
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Wer′s heiß mag (kulinarisch meine ich), der mag bestimmt auch heiße Früchtchen ...
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| - Galerie wird zur Zeit überarbeitet - |
Von solchen Scharfmachern gab es mittlerweile mehrere Ernten mit unterschiedlichen Sorten und auch unterschiedlichem Erfolg - und Schärfegrad *eg*. Aber darüber dann demnächst etwas mehr. Hoffentlich läuft Euch bis dahin das Wasser im Mund zusammen, wegen des Löschens meine ich. Eins für alle Zweifler vorab, man kann in Deutschland durchaus im Freiland höllisch scharfe Chili ziehen !
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