Ein Gigant zieht um: Absetzer 756 ...

... auf dem ersten Abschnitt seiner 17 Kilometer langen Fahrt vom ehemaligen Tagebau Bergheim zum Tagebau Hambach.
Die Vorbereitungen für diese Aufgabe laufen bereits seit zwei Jahren, nun liegt es an einem 60 köpfigen Team, die 5000 Tonnen Stahl gut zu "verfrachten". Während der Reise gilt es unterschiedlichste Hindernisse zu überwinden: Direkt zu Anfang wären da die Hambachbahn, die B477 und eine 380 kV Hochspannungsleitung - ist das geschafft, sind es noch knapp 3 Kilometer zu einem Zwischeneinsatz in Glesch. Dort wird er im Laufe der nächsten zwei Monate den Fernbandeinschnitt verkippen.
Der zweite Abschnitt der Reise beginnt im August und wird dann nach 12 Kilometern im September mit Erreichen des Tagebaus Hambach enden. Auf dieser Route warten wieder enorme Herausforderungen: Die Erft, die DB-Strecke Neuss - Horrem und als wäre das noch nicht genug, die A61. Diese soll in der Nacht und am Wochenende überquert werden.
Ein paar Zahlen:
Fahrstrecke: 17 Kilometer
Breite der Trasse: 60 Meter
Kiesmenge als Schutzpolster: 150000 Kubikmeter
Geschätzte Kosten: rund 4 Millionen Euro
            Gewicht: 5000 Tonnen
            Höhe: 52 Meter
            Länge: ---
            Geschwindigkeit: 9 m/Min
Neun Straßen, drei Gewässer und zwei Bahnstrecken werden über- sowie zehn Hochspannungsleitungen unterquert.



Der dazugehörige  Bandschleifenwagen

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